Wie viele Glocken nachts in der Landeskirche die Zeit schlagen, ist nicht bekannt. Klar ist aber: Für viele gehört der Stundenschlag vom Kirchturm zur Kultur eines Dorfs. „Die Glocke gibt vielen ein Gefühl von Vertrautheit, auch wenn sie nachts wachliegen“, sagt die Glockensachverständige der Landeskirche, Birgit Müller. Frisch Hinzugezogene tun sich allerdings manchmal schwer mit dem neuen Heimatklang. So schweigen in manchen Orten nachts die Glocken.

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Noch bis 11. August ist im Historischen Museum der Pfalz in Speyer die Ausstellung „Valentinian I. und die Pfalz in der Spätantike“ zu sehen. Die kleine, aber informative Schau streift auch die Anfänge des Christentums in der Region in dieser Umbruchszeit. Und sie macht deutlich, dass Archäologen und Historiker bisher nur wenig darüber wissen, wie der christliche Glaube mit den Römern an den Rhein kam, wie er gelebt wurde und sich weiter ausbreitete.

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Am 20. Mai geht es los: Die Kirchengemeinde Neuhofen hat jetzt ihre Pläne für die energetische Sanierung ihrer drei kirchlichen Gebäude vorgestellt. Architekt Armin Schäfer aus Heidelberg versprach, die Kirche spätestens ab Oktober 2020 wieder zu öffnen. Mit 1186000 Euro ist das Projekt veranschlagt, 415114 Euro muss die Kirchengemeinde Neuhofen aufbringen. Viele Gemeindemitglieder unterstützen das Bauprojekt mit Fundraisingaktionen.

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Im Läuten spiegelt sich kirchliches Leben

Hier leben Christen, du bist nicht allein. Das transportiert für mich noch heute das Läuten von Kirchenglocken. Ein tröstlicher Gedanke. Doch das Glockenläuten kämpft um seine Selbstverständlichkeit. Schon jetzt schweigen nachts viele Kirchenglocken, weil sich Anwohner über das laute Stundenschlagen beschweren. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Ein Populist ist kein enttäuschter Demokrat

Man müsse den Leuten endlich mal zuhören, hieß es vor vier Jahren, als die Pegida-Bewegung Dresdens Straßen und Plätze füllte. Nach vielen Runden des Zuhörens und politischem Entgegenkommen – zum Beispiel mit der Verschärfung des Asylrechts oder der Begrenzung des Familiennachzugs – bleibe die Erkenntnis, dass all das an der Aggressivität, die von rechts außen kommt, nichts verändert hat. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Nils Sandrisser.

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