Leitartikel-Archiv

Kirchensanierungen sind teuer. Das merken nicht nur Pfälzer Pfarrer und Pfarrerinnen. Rund 30 Millionen Euro muss die Kirchengemeinde der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in den kommenden Jahren hinlegen.. Seit Ende März ist das seit fünf Jahren stehende Baugerüst nicht mehr zu sehen. Dafür prangt dort nun Werbung des weltweit umstrittenen Mobilfunkanbieters Huawei. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Das geplante Organspende-Gesetz ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck. Der Entwurf sieht vor: Wer zu Lebzeiten nicht widerspricht, ist nach dem Ableben automatisch Organspender. Betrachte man die Effekte der Datenschutz-Grundverordnung, gewinne man den fatalen Eindruck, Selbst­bestimmung über die eigenen Daten sei wichtiger als die über die eigenen Organe, meint Schuck.

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Vor Wahlen gehen Politiker immer wieder in die Vollen. So ist es auch vor der Europawahl. Dem Leser der Wahlprogramme deutscher Parteien entfaltet sich ein prachtvolles Bild: Die EU wird eine Friedensmacht, die die sozialen Verhältnisse ebenso verbessert wie die Arbeitnehmerrechte. Und auch dem Klimawandel wird schon ganz bange. Natürlich wissen Wahlkämpfer und Wähler, dass das alles so nicht kommt. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Der 50-fache Mord von Christchurch ist ein einmaliges Ereignis in der langen Liste menschlicher Untaten. Bisher einmalig: Der 28-Jährige hat seine Tat gefilmt und live über Facebook gestreamt. Durch die von Neugier getriebene Verbreitung seiner Tat gewinne der Mörder unglaublich viele Komplizen, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Leitartikel. Das sei eine Verhöhnung der Opfer.

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In Chemnitz haben Fans des Chemnitzer Fußballclubs (CFC) vor einem Spiel des verstor­benen rechtsextremen Fan und Gründers der Gruppe „Hooligans Nazis Rassisten“, Tommy Haller, mit Plakat und Schweigeminute ­gedacht. Der Club hat es zumindest geduldet, teilweise unterstützt. Vereine müssten solche ­Aktionen unterbinden, meint KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer in seinem Leitartikel. Sonst würden sie und ihre Stadien rechtsfreier Raum.

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„Kinder an die Macht“, sang Herbert Grönemeyer einst, und endlich wird sichtbar, welche Macht Kinder tatsächlich haben können. Seit die damals 15-jährige Schwedin Greta Thunberg sich 2018 drei Wochen lang Tag für Tag für Klimaschutz protestierte, scheint die heranwachsende Generation weltweit ihr Thema gefunden zu haben. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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75 Prozent aller Fluginsekten in Deutschland sind laut einer Studie seit 1989 verschwunden. Jetzt strebt Umweltministerin Svenja Schulze ein Gesetz zum Insektenschutz an – mit Vorgaben im Naturschutz-, Pflanzenschutz-, Dünge- und Wasserrecht. Ohne Pflanzenschutz keine erfolgreiche Ernte, sagen Landwirte mit Blick auf den großen Preisdruck. Diesen diktieren die großen Lebensmittelketten – aber auch nur, weil es beim Verbraucher oft heißt: Haupt­sache billig. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor...

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Was die Rechte Homosexueller angeht, war Deutschland immer ein Nachzügler. Seit 2001 gab es die eingetragene Lebenspartnerschaft, und seit Oktober 2017 dürfen gleichgeschlechtliche Paare heiraten – deutlich später als in den meisten westeuropäischen Ländern. Paragraf 175, am 15. Mai 1871 im Kaiserreich eingeführt, wurde noch in der Bundesrepublik eifrig angewendet: 50 000 Urteile und 100 000 Strafverfahren. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Der Zustand der Regierungsparteien CDU und SPD drei Monate vor der Europawahl ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch. Er meint, die Große Koalition tue den beteiligten Parteien nicht gut. Seit geraumer Zeit hätten CDU/CSU und SPD bei Umfragen keine Mehrheit mehr. Das, trotz mancher Fehler, grandiose Friedensprojekt Europa laufe also Gefahr, in die Hände von Populisten und Nationalisten zu geraten, meint Koch.

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Die Kündigung des Abrüstungsvertrages über Mittelstreckenraketen zwischen den USA und Russland ist Thema des Leitartikels von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck. Er meint, die militärische Lage in Europa werde wieder unsicherer, denn ein lange für tot geglaubtes Gespenst kehre zurück: die Gefahr des Wettrüstens zwischen den ehemaligen Supermächten.

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