Kommentar-Archiv

Rechtsradikale Parteien haben bei der Europawahl satte Stimmengewinne eingefahren. Autoritäres Gebrüll liegt im Trend, so scheint es. Gleichfalls schwer in Mode sind Verschwörungstheorien. Auf den ersten Blick haben autoritäres und verschwörungstheoretisches Gedankengut nicht viel miteinander zu tun. Oder doch? Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Nils Sandrisser.

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Der Gemeindebrief kommt zu den Menschen, in der Regel viermal im Jahr und erinnert auch die Menschen am Rande der Kirche, dass sie dazugehören. Er schafft Nähe durch Nachrichten und Namen aus dem eigenen Lebensumfeld. Er wirkt – auch gegen Entfremdung und Austrittsgefahr. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Immer noch lassen sich viele Jugendliche konfirmieren, 2016 waren es gut 185 000 in Deutschland. Sie beschäftigen sich zuvor ein Jahr lang mit ihrem Glauben, mit der Religion, machen mitunter ein Gemeindepraktikum und feiern am Ende ein großes Fest. Am Ende? Ja, für die allermeisten ist es erst einmal das Ende in der Kirche. Diese versucht aber, sich dagegenzustemmen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Renate Haller.

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Die Wirtschaftswissenschaften sind zur ersten Hilfswissenschaft, gelegentlich sogar zur gleichwertigen Partnerwissenschaft der Theologie aufgestiegen. Die Kirche macht dies jedoch nicht, weil sie sich von den Wirtschaftswissenschaften entscheidende Impulse für die Theologie erhofft. Nein, die Kirche sucht schlicht Halt. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch.

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Frauen fehlt etwas – das ist katholische Anatomie: Frauen dürfen nicht Priesterinnen werden. Dass die Frauen deswegen mit ihrer Aktion „Maria 2.0“ um Aufmerksamkeit ringen, trifft in Gesellschaft und Kirche auf breites Verständnis. Eine Kommentar zum Streik der Frauen in der katholischen Kirche von KIRCHENBOTEN-Autor Stefan Mendling.

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Freiburger Forscher prognostizieren den beiden großen Kirchen ein Halbierung der Mitgliederzahlen bis 2060. KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger meint in seinem Kommentar, Kirche müsse keine staatlichen Aufgaben übernehmen in Kindertagesstätten, Schulen, Kliniken et cetera. Es täte ihr gut – und sei es im materiellen Notstand – wieder zur Besinnung und zur Sache zu kommen: zur Verkündigung des Evangeliums.

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Vom 24. bis 26. Mai wählen die Europäer ein neues Parlament. Neueste Umfragen haben ergeben, dass sich gegenwärtig vor allem Europagegner zur Teilnahme an der Wahl mobilisieren lassen. Gerade deshalb sollte jeder EU-Bürger, dem und der etwas am friedlichen, prosperierenden Miteinander der europäischen Staatengemeinschaft liegt, sich aufraffen und zur Wahl gehen. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Wolfgang Weissgerber.

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In Berlin sammelt eine Initiative Unterschriften für die Enteignung eines großen Wohnungsunternehmens, das nach Ansicht der Initiatoren nur auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Anders als Rechts- und Sozialstaat habe die Marktwirtschaft keinen Verfassungsrang, schreibt KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar. Angesichts der Schäden, die das kapitalistische Wirtschaften weltweit anrichtet, müsse es möglich sein, dieses System immer wieder kritisch zu hinterfragen.

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Israel hat gewählt: Benjamin Netanyahu schickt sich an, zum fünften Mal Ministerpräsident Israels zu werden. Seine Wiederwahl und das abenteuerliche Agieren des US-Maklers Donald Trump könnten dazu führen, dass der Nahostkonflikt eskaliere, meint KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger in seinem Kommentar.

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Künftig ist in Österreich der Karfreitag – anders als in Deutschland – für niemanden mehr ein gesetzlicher Feiertag. Bisher galt im Alpenland: Protestanten, Altkatholiken und Methodisten haben am Freitag vor Ostern frei. Gegen diese Regelung klagte ein Konfessionsloser vor dem Europäischen Gerichtshof und bekam Recht. Ein Hintergrund von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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