Kommentar-Archiv

Künftig ist in Österreich der Karfreitag – anders als in Deutschland – für niemanden mehr ein gesetzlicher Feiertag. Bisher galt im Alpenland: Protestanten, Altkatholiken und Methodisten haben am Freitag vor Ostern frei. Gegen diese Regelung klagte ein Konfessionsloser vor dem Europäischen Gerichtshof und bekam Recht. Ein Hintergrund von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist längst in Deutschland angekommen. Deshalb sei es nicht die vorrangige Aufgabe, die historische Situation im Nahen Osten nach dem Zweiten Weltkrieg zu analysieren, sondern die Gesprächsbereitschaft und den Verständigungswillen heute in Deutschland lebender Araber und Juden zu fördern, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Kommentar.

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Die Abstimmung über den Brexit hat die englische Gesellschaft in zwei politische Lager gespalten, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. Der Primas der anglikanischen Staatskirche ruft deshalb zu Gebetstagen zur Vorbereitung auf den Brexit auf. Auch wenn die Gebete nun verschoben werden, werde die Entfremdung der anglikanischen Bischöfe von ihren Kirchenmitgliedern deshalb nicht geringer, meint KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck in seinem Hintergrund.

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Wir leben in einer Gesellschaft, in der die Inanspruchnahme von Rechten selbstverständlich ist. Man nimmt mit, was man bekommen kann, selbst wenn man es eigentlich gar nicht braucht. Aber kann eine Gesellschaft überleben, bei der jeder das Maximum für sich selbst herausholen will? Was wäre, wenn wir eine Kultur des Verzichtens entwickelten? Ein Gastkommentar im KIRCHENBOTEN von Ruben Zimmermann.

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Rund 1,3 Millionen Hunde und Katzen sterben deutschlandweit pro Jahr. Viele Menschen spüren auch nach deren Tod zu ihren tierischen Begleitern eine tiefe Verbundenheit. In rund der Hälfte der Fälle wird das eigene Grundstück zur letzten Ruhestätte, die anderen nutzen meist ein Tierkrematorium. Wer sein Tier nicht verbrennen lassen möchte, kann auch einen Tierfriedhof aufsuchen. Ein Hintergrund von KIRCHENBOTEN-Autor Florian Riesterer.

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Die Botschaft des Christentums ist Liebe. Natürlich geht es an erster Stelle um die Gottes- und Nächstenliebe. Liebevoll sollen sich die Gläubigen aber in allen Dingen verhalten, bis hin zu Tisch und Bett. Mit der real gelebten Liebe tun sich die Kirchen bis heute schwer. Ein Kommentar im KIRCHENBOTEN von Martin Vorländer.

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KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch kommentiert die Antimissbrauchskonferenz der katholischen Kirche in Rom. Er meint, eine Kirche, die einerseits zerknirscht Missbrauch zugebe, andererseits aber einen geschiedenen Chefarzt entlasse, weil er wieder geheiratet hat, habe im gesellschaftlichen Diskurs schlechte Karten. Deshalb sollten die europäischen Bischöfe nicht warten, bis die Weltkirche Reformen beschließe sondern auf mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung drängen.

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Mit 17 Jahren dürfen junge Leute zwar Bier und Wein kaufen, aber keinen Schnaps. Rauchen ist ihnen selbstverständlich ebenfalls verboten, wenigstens in der Theorie. In der Disco, in Kino und Kneipe ist für sie um 24 Uhr Schluss. Autofahren dürfen 17-Jährige nur mit Einschränkungen. Aber sie dürfen zur Bundeswehr und dort unter anderem lernen, wie man Leute umbringt, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN.

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KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger beschäftigt sich in seinem Kommentar mit dem wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Ausgerechnet unter den offiziellen Freunden Israels gebe es einige, die mit ihrem Fanatismus antisemitische Ressentiments schürten. Dies gelte auch für Stefan Meißner, Vorsitzender des pfälzischen Arbeitskreises Kirche und Judentum. Metzger legt ihm den Rücktritt nahe.

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Neun katholische Theologen haben in einem offenen Brief zu einem tief greifenden Wandel in ihrer Kirche aufgerufen. Sie appellieren an ihre Bischöfe, eine „echte Gewaltenteilung“ einzuführen, fordern sie dazu auf, das Amt für Frauen zu öffnen und den Zölibat zur Wahl zu stellen. Ein Kommentar von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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