Zwei Gemeindebriefredaktionen wurden im Martin-Butzer-Haus Bad Dürkheim für ihre Arbeit gewürdigt. Die Macher des Gemeindebriefs der Kirchengemeinden Kallstadt und Erpolzheim erhielten den 19. Hermann-Lübbe-Preis des KIRCHENBOTEN. Das Redaktionsteam des „Kerchebläädche“ der Kirchengemeinden Miesau und Gries nahmen den Förderpreis des Kirchenpräsidenten mit nach Hause. Der elsässische Publizist Martin Graff zollte den Gewinnern in seiner Festrede ein „Bravo für ihre Arbeit“.

[weiterlesen]

Margot Wicki-Schwarzschild bekommt bis heute die Bilder nicht aus dem Kopf. „Stiefelgetrampel und lautes Klopfen an der Wohnungstür, ich sah meine Eltern erbleichen, zu Tode erschrecken.“ Die 88-jährige gebürtige Kaiserslautererin, die heute in der Schweiz lebt, erinnert sich noch genau, was in den frühen Morgenstunden des 22. Oktober 1940 geschah. „In der Tür standen Gestapo-Leute in Zivil.“ Eine Stunde Zeit hatte die Familie zum Packen.

[weiterlesen]

„Jede Orgel ist mein Sorgenkind, jede Orgel ist mein Lieblingskind.“ So hat es Gero Kaleschke aus Speyer einmal auf den schlichten Punkt gebracht. Die Aussage spiegelt sein vehementes Engagement für die Belange des landeskirchlichen Orgelbestands. Ihm wird ein lückenloses, fast fotografisches Gedächtnis und außergewöhnliche fachliche Kompetenz in Verbindung mit uneingeschränkter Hingabe ans Metier attestiert. Dies sucht sicher deutschlandweit in der evangelischen Landschaft seinesgleichen.

[weiterlesen]

In unserer Reihe "Dokumentation" lesen Sie in dieser Ausgabe den Beitrag "Wo Digitalisierung ihre Grenze hat. Es geht nur digital und analog – Gnade hat in Jesus Hände und Füße bekommen" von Christian Schad, Kirchen­präsident der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche).

[weiterlesen]


Föderalismus macht die Demokratie stark

Corona hat den Föderalismus in Verruf gebracht. Unterschiedliche Regeln in den Ländern verunsichern die Menschen. Mancher Regierungschef versucht, als Krisenmanager seine politische Karriere zu befördern. Wie viel einfacher wäre es, eine zentrale Regierung gäbe die Richtung vor und jeder wüsste, woran er ist. Doch das ist zu kurz gedacht, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in seinem Leitartikel.

[weiterlesen]

Untauglich: Große Teile des Bürgertums

Die Grenzen zwischen Rechtsradikalismus und Konservatismus verschwimmen immer mehr, schreibt Nils Sandrisser in seinem Kommentar im KIRCHENBOTEN. Nicht nur in der Politik, auch in der Gesellschaft lasse sich deutlich ausmachen: Das konservative Milieu hält nicht dicht gegen ganz Rechtsaußen. Alle zwei Jahre zeige die Mitte-Studie der Universität Leipzig, dass sich Antisemitismus, Rassismus und andere Formen von Menschenfeindlichkeit immer mehr in die Mitte fressen.

[weiterlesen]