Die alten 68er stehen nun am Anfang des Rentenalters oder sind schon mittendrin. Was ist geblieben von ihrem Aufbegehren gegen den Muff von 1000 Jahren? Eine Errungenschaft jener Zeit ist die Wohngemeinschaft, kurz WG genannt. Sie ist heute eine in der Gesellschaft anerkannte Lebensform, an der auch ältere Menschen Gefallen finden. Im Vordergrund stünden bei ihnen die gegenseitige Hilfe und das gemeinschaftliche Leben anstelle von Einsamkeit, meint Wolfgang Weissgerber in seinem Kommentar.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit: Seit Jahrzehnten ist es Tradition, dass der KIRCHENBOTE zum ersten Sonntag vor den Ferien als „Doppelnummer“ erscheint und erst 14 Tage später wieder in die Haushalte kommt. Das bedeutet aber nicht, dass in dieser Zeit die Redaktion „stillstehen“ würde. Wir brauchen diese Tage, um die nächsten Monate zu planen. Zum Beispiel die 200-Jahr-Feier der Pfälzer Kirchenunion. Zum Festwochenende in Kaiserslautern wollen wir Ihnen eine Sonderausgabe anbieten.

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Der Gemeinderat von Herxheim am Berg hat souverän entschieden: Die mit einer anstößigen Inschrift aus der Zeit des Nationalsozialismus befleckte Glocke im evangelischen Kirchturm bleibt hängen. Die zwölf Ratsherren und die eine Ratsdame haben damit gegen die Forderungen so respektabler Institutionen und Personen wie dem Zentralrat der Juden, der pfälzischen Landeskirche und der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin gehandelt. Das verdiene Respekt, meint KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch in...

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Es wird immer problematisch, wenn sich ­politische Ziele zu Bekenntnissen verhärten. Vor allem in der Klima- und in der Migrationspolitik ist das jetzt geschehen. Vier Wochen lang haben CDU, CSU, FDP und Grüne die Chancen einer Zusammenarbeit auf Bundesebene ausgelotet und sind dabei schon in ihren Vorgesprächen kläglich gescheitert. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Chefredakteur Hartmut Metzger.

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Seit Wochen sorgt die 1934 gegossene Glocke mit einem Hakenkreuz und der Aufschrift „Alles fuer’s Vaterland – Adolf Hitler“ in Herxheim am Berg für Wirbel. Der Zentralrat der Juden in Deutschland forderte, die Glocke ins Museum zu stellen. Mittlerweile hat der Gemeinderat beschlossen, ein Gutachten in Auftrag zu geben, nach welchem das weitere Vorgehen besprochen werden soll. KIRCHENBOTEN-Autor Klaus Koch meint in seinem Kommentar, ein Abhängen der Glocke und die Unterbringung in einem Museum...

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Wenn plötzlich große Empörung herrscht, weil Libyen angesichts der massiven Präsenz von Rettungsschiffen einiger Nichtregierungsorganisationen (NGOs) direkt vor der Zwölf-Meilen-Zone sein Hoheitsgebiet ausweitet, entsteht der Eindruck, dass die NGOs ihr Hilfskonzept in Gefahr sehen. Dieses sah vor, Flüchtlinge von den Booten zu übernehmen, um sie nach Italien zu bringen. Ein Leitartikel von KIRCHENBOTEN-Autor Martin Schuck.

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